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Hochwertige Schifffahrtsuniformen für Marine, Handelsschifffahrt und Kreuzfahrtcrews

Die zehn Bausteine der Schifffahrtsuniform

Auf See wird zwischen Brücke, Maschinenraum, Deck und Passagierbereich in sehr unterschiedlichen Welten gearbeitet – und dementsprechend unterschiedlich muss auch Dienstkleidung ausgelegt sein. Damit sich jede Crew ihre Uniform exakt nach Bedarf zusammenstellen kann, ist das Heinzmann-workfashion-Sortiment in zehn eigenständige Produktkategorien gegliedert.

Wetter- und Decksjacken für Seegang und Hafen

An Deck hilft nur Kleidung, die mit Wind, Gischt und salziger Seeluft umgehen kann. Das Angebot reicht von Uniformblousons über Winterparkas und Softshelljacken bis zu Steppwesten – allesamt so gemacht, dass sie auch nach vielen Einsätzen noch in Form bleiben. Besonders clever für wechselhafte Bereiche sind Uniformblousons mit abnehmbaren Ärmeln und herausnehmbarer Steppweste. Aus einem Modell wird so eine Jacke für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter – ohne dass ein zweites Modell im Spind hängen müsste. Für Hafenarbeit und Einsätze auf dem Vorschiff gibt es ergänzend zertifizierte Warnschutzjacken.

Sakkos, Blazer und Westen für Kapitäne und Offiziere

Das Sakko ist das Aushängeschild jeder Offiziersuniform. Den Kern bildet das marineblaue Uniformsakko Marine 2-reihig in gerade geschnittener Passform. Ergänzt wird es durch einreihige Sakkos im Modern-Cut-Schnitt (körpernah, marineblau oder schwarz) und im Body-Cut-Schnitt (körperbetont, marineblau) sowie durch Damenblazer im Ladies-fit-Schnitt in Marineblau oder Schwarz. Für Captain's Dinner, den Innendienst und warme Fahrtgebiete gibt es ergänzend cremeweiße Uniformjacken, einen cremeweißen Damen-Uniformblazer und ein Dinnerjacket als Einzelanfertigung mit einer Vorlaufzeit von 6 bis 8 Wochen.

Diensthemden, Blusen und Poloshirts aus hauseigener Produktion

Das Diensthemd kann nach einer langen Wache abgenutzt aussehen – oder auch nicht. Die hauseigene Hemdenproduktion bietet den Modern Cut (körpernah) und den Regular Cut (gerade geschnitten), jeweils mit kurzem oder langem Arm. Wer auf der Brücke lange Schichten schiebt, greift zum Modell „Neck Protect" aus 100 % Supima-Baumwolle mit integrierter Kragenpolsterung. Damen-Uniformblusen sind im Ladies-fit-Schnitt verfügbar. Für Yachten und Decksdienst stehen zusätzlich Poloshirts mit Schulterklappen in den Farben Dark Navy, Weiß und Schwarz zur Verfügung.

Hosen, Röcke und Etuikleider für den Dienst an Bord

Eine Uniformhose macht auf See zwei Hauptprüfungen mit: stundenlanges Stehen am Ruderrad und stundenlanges Sitzen in der Wachkabine. Die Herrenhose gibt es im Modern Cut (marineblau oder schwarz) und im Body Cut (marineblau), dazu die Body-Cut-Variante mit Komfortbund, deren Stretch-Funktion im Bund auch nach einer Achtstundenschicht nicht nachgibt. Die Damenlinie umfasst Modern und Body Cut, den Uniformrock im Ladies fit sowie Etuikleider in Marineblau und Rot, die sich mit Blazer und Bluse zu einer vollständigen Damen-Offiziersuniform kombinieren lassen. Für tropische Fahrtgebiete ergänzt eine cremeweiße Herren-Uniformhose das Portfolio – ebenfalls als Einzelanfertigung.

Troyer, Pullunder und Cardigans für die Nachtwache

Wenn die Schiffsglocke zur Mitternachtswache ruft, ist ein guter Pullover manchmal wichtiger als das schönste Sakko. Das Sortiment umfasst Pullover, Pullunder, Troyer und Cardigans für Damen und Herren in unterschiedlichen Strickarten – von der leichten Variante für die Innenwache bis zum schweren Troyer für die offene Brücke. Viele Modelle sind mit Schulterklappen und Epauletten-Besätzen ausgestattet. So bleibt die Rangkennzeichnung sichtbar, ohne dass man das Sakko über den warmen Pullover zwängen muss – ein Detail, das sich nach wenigen Tagen auf Langstrecke auszahlt.

Leder- und Sicherheitsschuhe für Deck und Maschine

Auf einem nassen Stahldeck oder in einem schmalen Niedergang hängt das Wohlbefinden einer ganzen Wache von den Schuhen ab. Das Sortiment umfasst schwarze Lederschuhe für Damen und Herren, die für langes Gehen und Stehen im Dienst ausgelegt sind – von klassischen Dienstschuhen bis hin zu ergänzenden sportlichen Modellen. Maschinenpersonal, Elektrotechniker und Hafenarbeiter finden zusätzlich zertifizierte Sicherheitsschuhe.

Kapitänsmütze, Elbsegler und Strickmütze für alle Wetterlagen

Die Schirmmütze mit Lackschirm und goldgeflochtener Kordel ist das unverkennbarste Symbol der Seefahrt. Heinzmann workfashion führt Kapitänsmützen in Marineblau mit goldgeflochtener Kordel, Offiziersmützen mit schwarzer Kordel sowie den klassischen Elbsegler. Praktisch ist der Mützenbezug in Weiß oder Marineblau – die weiße Variante verwandelt eine dunkle Schirmmütze in Sekunden in eine Tropenmütze. Für den rauen Decksdienst ergänzen Strickmützen und Beanies (wahlweise mit Innenfutter) das Sortiment. Klassische Schirmmützen sind in den Kopfgrößen 55 bis 62 erhältlich.

Ankerknöpfe, Krawatten und Ledergürtel – die maritimen Details

Eine Schifffahrtsuniform lebt von den Kleinigkeiten. Das Sortiment umfasst klassische Bindekrawatten, Clip-Krawatten und Slimline-Krawatten in Schwarz, Marineblau und weiteren Farben, dazu passend Damenhalstücher im Format 70 × 70 cm und klassische Fliegen. Ledergürtel sind in verschiedenen Breiten und Farbtönen von Schwarz über Cremeweiß bis Marineblau verfügbar – der cremeweiße Gürtel ist das Gegenstück zur Tropenuniform. Sämtliche Accessoires fertigt Heinzmann workfashion auf Wunsch auch individuell nach Kundenvorgabe – bereits ab kleinen Stückzahlen. Ergänzend verleihen Ankerknöpfe mit Öse und Ankerschraubknöpfe (17 mm und 21 mm) dem Sakko die klassische maritime Note.

Kinder an Bord: Kapitänsuniform im Miniformat

Eine echte Besonderheit im Heinzmann-workfashion-Sortiment sind die Kinder-Kapitänsuniformen in fünf Größen von 98/104 bis 146/152. Zur Wahl stehen ein 2-teiliges Set in Marineblau mit Sakko und Anzugshose sowie einzeln bestellbare Kinder-Kapitänssakkos und Kinder-Anzugshosen. Die Verarbeitung hat mit einem Faschingskostüm nichts zu tun – die Uniformen eignen sich für Schiffstaufen, Hafengeburtstage und Familienfeste ebenso wie als besonderes Geschenk für den Nachwuchs von Seeleuten.

Welcher Schnitt passt zu wem? Modern, Regular und Body Cut

Die Wahl der Passform hängt in erster Linie vom Figurtyp und der persönlichen Präferenz ab. Nicht jedes Uniformteil ist in allen drei Schnitten erhältlich: Diensthemden und Uniformhosen decken die komplette Bandbreite ab, einreihige Sakkos kommen im Modern und Body Cut, das zweireihige Uniformsakko bleibt dem klassischen geraden Comfort Cut vorbehalten.

Modern Cut hat eine leicht taillierte Silhouette und verbindet maritime Tradition mit einem aktuellen Look. Er ist die meistgewählte Option an Bord – beliebt bei allen, die Wert auf ein modernes, gepflegtes Erscheinungsbild legen, ohne den klassischen Uniformcharakter aufzugeben.

Body Cut ist die körperbetonteste Variante – schlank und modern. Sie eignet sich für Crewmitglieder, die eine besonders eng anliegende Uniform bevorzugen, und prägt häufig den Auftritt auf Luxusyachten und bei Charter-Unternehmen mit stilbewusstem Markenauftritt.

Regular Cut (Comfort Cut) ist der klassische, gerade Schnitt mit maximaler Bewegungsfreiheit. Er kommt vor allem bei kräftigeren Figuren zum Einsatz oder dort, wo die Uniform über viele Stunden bei der Arbeit auf Brücke, Maschine und Deck getragen wird – die traditionelle Wahl vieler Crews, die Komfort über Körperbetonung stellen.

Zu verschiedenen Passformen sind vorkonfigurierte Uniformsets erhältlich, die Uniformsakko, Uniformhose, Diensthemd und Krawatte als Paket enthalten. Die genaue Verfügbarkeit variiert je nach Ausführung. Reedereien, die komplette Offizierskorps oder mehrere Schiffe einheitlich ausstatten möchten, entwickeln mit Heinzmann workfashion in der Regel ein individuelles Bekleidungskonzept, das über die Standard-Sets hinausgeht.

Wer trägt was: Reederei, Kreuzfahrt und Yacht-Crew im Vergleich

Eine Uniform für alle Schiffe gibt es nicht – je nach Einsatzgebiet und Crew-Größe fallen die Schwerpunkte unterschiedlich aus.

Reedereien der Handelsschifffahrt brauchen ein Erscheinungsbild, das mehrwöchigen Seereisen und wöchentlicher Bordwäsche standhält. Einheitliche Uniformsets, vollständige Rangkennzeichnungen und robuste Materialien sind hier Pflicht. Die Unterscheidung zwischen nautischen und technischen Offizieren läuft über die Tätigkeitsabzeichen – Anker für Deck, Propeller oder Zahnrad mit Blitz für Maschine und Elektrotechnik.

Kreuzfahrtgesellschaften und Passagierschifffahrt müssen den Spagat zwischen maritimer Tradition und Hospitality-Standards schaffen. Für Offiziere zählen der Auftritt beim Captain's Dinner und die Begrüßung der Passagiere auf dem Oberdeck ebenso zur Rolle wie die Schiffsführung selbst. Hier kommen die cremeweißen Uniformjacken, das Dinnerjacket und der weiße Mützenbezug besonders häufig zum Einsatz.

Yacht-Crews und kleinere Charterunternehmen profitieren besonders davon, dass die Webshop-Artikel ohne Mindestbestellmenge ab einem Einzelstück bestellbar sind. Viele Yacht-Crews fahren mit einer schlanken Grundausstattung aus Diensthemd oder Poloshirt, Uniformhose und Schirmmütze, das Sakko kommt nur für Charter-Abfahrten oder besondere Gäste aus dem Spind.

Auch das Hospitality- und Service-Personal an Bord – Restaurant, Bar, Rezeption – wird häufig ins Gesamtkonzept eingebunden. Diensthemden, Westen, Pullover und Wetterjacken lassen sich farblich und stilistisch an die Offiziersuniform angleichen. Das Ergebnis ist ein durchgängiger Auftritt vom Brückenflügel bis zur Lounge.

Was eine Seeuniform aushalten muss: Stoffe, Fasern und Zertifikate

Auf See wirken Belastungen zusammen, die an Land in dieser Kombination selten auftreten: Dazu gehören Salzaerosole im Fahrtwind, Gischt, hohe Luftfeuchtigkeit, UV-Einstrahlung in tropischen Gewässern sowie Wäscherhythmen, die sich nach den Schichten der Crew und nicht nach dem Wochenende richten. Ob eine Uniform diese Belastungen drei oder vier Jahre mitmacht, hängt deshalb weniger vom Preisschild als von den Fasern ab.

Heinzmann workfashion fertigt Uniformsakkos, Damenblazer, Westen und Uniformhosen aus einem Mischgewebe aus 54 % Polyester, 44 % Schurwolle und 2 % Elasthan. Polyester sorgt dafür, dass die Uniform nach einer Nachtwache nicht aussieht wie nach einer Nachtwache. Schurwolle gibt den Fall und das edle Griffgefühl, das Traditionsreedereien erwarten. Elasthan liefert die zwei Prozent Bewegungsfreiheit, die in engen Niedergängen und auf steilen Treppen den Unterschied zwischen Dienstkleidung und Hindernis ausmachen. Alle Gewebe sind nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert – ein wichtiger Punkt, insbesondere bei eng am Körper getragenen Hemden und Blusen.

Die Diensthemden „Neck Protect" aus der hauseigenen Hemdenproduktion bestehen zu 100 % aus Supima-Baumwolle. Was diese Baumwollsorte aus dem amerikanischen Südwesten von Standardbaumwolle unterscheidet, sind ihre ungewöhnlich langen Fasern. Sie machen das Gewebe glatter, fester und formstabiler, sodass die Hemden selbst nach vielen Bordwäschen noch perfekt sitzen – und sorgen zugleich für einen hervorragenden Weißgrad, der auch nach vielen Wäschen seine Brillanz behält. Die Diensthemden im Modern und Regular Cut sind ebenfalls auf häufiges Waschen ausgelegt und pflegeleicht konfektioniert.

Wäsche, Trocknung und Fleckenpflege Schritt für Schritt

Zwei Dinge machen die Wäsche an Bord anders als die Wäsche an Land: Salz und Zeit. Salz setzt sich nach jeder Decksdienstwache als feiner Film in Jacke und Mütze fest und arbeitet die Fasern mürbe, sobald es auskristallisiert. Ein kurzes Abspülen mit klarem Süßwasser vor der eigentlichen Wäsche verlängert die Tragezeit spürbar. Und weil zwischen zwei Wachen oft nur ein enges Zeitfenster für die Maschine bleibt, müssen die Materialien so gewählt sein, dass sie dieses Tempo mitgehen können.

Für den Bordalltag gilt pro Uniformteil eine eigene Regel:

  • Diensthemden und Blusen aus Supima-Baumwolle sowie aus den Mischgeweben der Modern- und Regular-Cut-Linie sollten bei 40 °C gewaschen und auf dem Bügel hängend getrocknet werden.

  • Uniformhosen können bei 30 °C in der Maschine gewaschen werden, gehören jedoch nicht in den Trockner, da der Komfortbund empfindlich auf Hitze reagiert.

  • Uniformsakkos, Damenblazer und Westen aus Schurwollmischgewebe müssen in die Textilreinigung gegeben werden, nicht in die Bordmaschine.

  • Troyer, Pullunder und Cardigans sollten von Hand oder im Wollprogramm gewaschen und liegend getrocknet werden, damit sie ihre Form behalten.

Vor jeder Wäsche muss eine Pflichtübung absolviert werden: Epauletten, Schulterstücke und Tressenabzeichen müssen abgenommen werden. Die Goldkordel übersteht Jahre an der Seeluft, aber keine drei Waschgänge. Dasselbe gilt für Ankerknöpfe mit Öse: Sie müssen abgeschraubt, separat gereinigt und anschließend wieder angebracht werden. Die vollständigen Maßtabellen und Pflegehinweise stehen als Download bereit.

Größe 34 bis 66: So finden Sie die richtige Uniform-Passform

Uniformsakkos und Uniformhosen sind in den Konfektionsgrößen 42 bis 66 verfügbar, bei Bedarf ergänzt durch Kurz- und Langgrößen für abweichende Proportionen. Damen-Uniformteile beginnen bei Größe 34. Diensthemden werden nach Kragenweite ausgewählt – auch schmale oder kräftige Hälse bekommen damit eine exakte Passform. Klassische Schirmmützen gibt es in den Kopfgrößen 55 bis 62, die Kinder-Kapitänsuniformen in fünf Größen von 98/104 bis 146/152.

Für die Ausstattung kompletter Besatzungen stehen zwei Wege offen: ein Maßblatt mit Messanleitung zum Download und – auf Anfrage – eine Probierkollektion, mit der die Crew Passform und Größen direkt an Bord oder im Reedereibüro testen kann. Gerade bei Aufträgen mit Stickerei oder Tressenaufbringung ist das Gold wert. Veredelte Einzelstücke sind vom Widerrufsrecht ausgeschlossen – wer vorher anprobiert, spart sich ärgerliche Liegenbleiber im Materialraum.

Schifffahrtsuniformen-Preise auf einen Blick

Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten. Artikel aus dem Webshop sind ohne Mindestbestellmenge ab einem Einzelstück bestellbar. Für Sonderanfertigungen und individuelle Bekleidungskonzepte gelten produktbezogene Mindestmengen.

Heinzmann workfashion setzt bewusst auf langlebige Materialien und solide Verarbeitung – bei der täglichen Beanspruchung auf See zahlt sich diese Investition über die Jahre der Uniformlebensdauer aus.

  • Uniformsets (Sakko, Hose, Diensthemd, Krawatte): ca. 440 Euro

  • Wetterjacken und Westen: ca. 80 bis 330 Euro

  • Uniformsakkos und Damenblazer (marineblau oder schwarz): ca. 180 bis 230 Euro

  • Cremeweiße Uniformjacken und Dinnerjacket: Einzelproduktion, Preis auf Anfrage

  • Diensthemden, Uniformblusen und Poloshirts: ca. 30 bis 100 Euro

  • Uniformwesten Herren und Damen: ca. 40 bis 100 Euro

  • Uniformhosen und Uniformröcke: ca. 70 bis 140 Euro

  • Dienstpullover, Troyer und Cardigans: ca. 50 bis 170 Euro

  • Uniformschuhe: ca. 80 bis 230 Euro

  • Kapitäns-, Offiziers- und Strickmützen: ca. 10 bis 195 Euro

  • Schulterstücke, Epauletten und Tressenband: ca. 6 bis 25 Euro

  • Kinder-Kapitänsuniformen: ca. 70 bis 190 Euro

Stickerei, Tressen, Sonderanfertigung: So wird aus der Uniform Ihr Markenauftritt

Eine Schifffahrtsuniform mit dem Wappen der Reederei ist mehr als Dienstkleidung – sie ist ein sichtbarer Gruß aus dem Heimathafen, in jedem Hafen der Welt. Der hauseigene Stick- und Druckservice veredelt Artikel aus dem regulären Schifffahrtssortiment direkt im Bestellprozess.

Drei Veredelungen sind im maritimen Bereich besonders gefragt: die Namensstickerei auf der Brust des Diensthemdes, das Reedereilogo auf Sakko, Poloshirt oder Wetterjacke sowie die fachgerechte Aufbringung von Tressen auf der Uniformjacke. Bei den Uniformsets ist letztere bereits im Preis enthalten. Ab einer Bestellmenge von 250 Stück kommen Flockdruck, Siebdruck und Sublimationsdruck dazu. Dies ist insbesondere für Kreuzfahrtreedereien interessant, die neben der Offiziersuniform auch Poloshirts und T-Shirts für Hospitality- und Technik-Teams individualisieren lassen möchten.

Reedereien, die ihr Auftreten noch einen Schritt weiterentwickeln möchten, erarbeiten mit Heinzmann workfashion ein maßgeschneidertes Bekleidungskonzept. Dazu gehören unter anderem die Abstimmung der Farben auf die Corporate Identity, reedereispezifische Tressenfarben, abweichende Knopfvarianten und komplette Sonderanfertigungen. Ergänzend werden ab 50 Paar individuelle Epauletten nach Kundenvorgabe gefertigt.

Über Heinzmann workfashion: hanseatische Wurzeln seit 1987

Sierksdorf an der Ostsee, nur wenige Seemeilen von der Lübecker Bucht entfernt: Hier hat Heinzmann workfashion seit der Gründung 1987 seinen Sitz, und hier wird das Schifffahrtssortiment bis heute entwickelt. Der Standort ist kein Zufall – die Nähe zur hanseatischen Seefahrtstradition prägt das Angebot vom Uniformsakko bis zum Elbsegler. Das inhabergeführte Familienunternehmen beliefert Reedereien der Handels- und Passagierschifffahrt, Kreuzfahrtgesellschaften, Yacht-Crews sowie Hafen- und Bodenpersonal in Deutschland, der EU und der Schweiz. Die hauseigene Hemdenproduktion findet vollständig in der EU statt.

Das Schifffahrtssortiment umfasst zehn Produktkategorien, die sich flexibel kombinieren lassen: vom Uniformsakko bis zum Mützenbezug, vom Tressenband als Meterware bis zur Kinder-Kapitänsuniform. Für die Einkleidung ganzer Besatzungen stehen vorkonfigurierte Uniformsets, Maßblätter zum Download sowie Probierkollektionen zur Verfügung, die auch direkt an Bord oder im Reedereibüro anprobiert werden können. Wer in der Nähe von Sierksdorf ist, kann seine Bestellung gerne während der Geschäftszeiten selbst abholen.

Häufige Fragen von Reedereien, Yachtbesitzern und Crew-Managern

Wie lang ist die Lieferzeit für die Uniformen?

Standardartikel verlassen das Lager in 1 bis 2 Werktagen, die meisten weiteren Artikel sowie Stücke mit Stickerei oder Tressenaufbringung in 5 bis 10 Werktagen. Sonderanfertigungen wie cremeweiße Tropenuniformen, Dinnerjackets oder individuelle Epauletten brauchen 4 bis 8 Wochen. Der Versand erfolgt innerhalb Deutschlands, in die EU und in die Schweiz; eine Abholung am Lager in Sierksdorf ist zu den Geschäftszeiten möglich.

Wie bekomme ich Salzränder und Flecken wieder aus der Uniformjacke?

Salzränder sofort mit einem leicht feuchten Tuch abtupfen und dabei kaltes Wasser verwenden – warmes Wasser fixiert das Salz im Gewebe. Hartnäckige Flecken auf Schurwollmischgewebe gehören in die Textilreinigung. Diensthemden aus Baumwolle reagieren dagegen gut auf Vorbehandlungsmittel und anschließende 40 °C-Maschinenwäsche.

Welchen Vorlauf sollte ich für die Erstausstattung einer Crew einplanen?

Zweistufig vorgehen: erst Probierkollektion anfordern und in Ruhe testen, dann die finale Bestellung mit Veredelung auslösen. Standardware ist in 5 bis 10 Werktagen geliefert. Cremeweiße Tropenuniformen, Dinnerjackets und individuelle Epauletten brauchen als Einzelproduktion zusätzlich 4 bis 8 Wochen.

Kann ich einzelne Teile für neue Crew-Mitglieder nachbestellen?

Ja. Weil Heinzmann workfashion im Webshop keine Mindestbestellmenge vorsieht, lässt sich jedes Uniformteil ab einem Stück nachordern. Voraussetzung ist, dass das Modell noch im Sortiment geführt wird. Bei laufenden Kollektionen ist das in aller Regel der Fall.

Gibt es ein Rückgaberecht, wenn die Uniform nicht passt?

Für Standardartikel ohne Veredelung gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. Uniformteile mit Stickerei, Druck oder Tressenaufbringung sind davon ausgenommen, weil sie speziell für den Besteller gefertigt werden. Vor der Veredelungsbestellung deshalb unbedingt eine Probierkollektion anfordern.

Wie lange hält eine Schifffahrtsuniform im regelmäßigen Seebetrieb?

In der Regel mehrere Jahre – vorausgesetzt, salzbelastete Teile werden nach Decksdiensten zügig mit Süßwasser abgespült. Uniformsakkos und Uniformhosen aus Schurwollmischgewebe halten bei professioneller Reinigung drei bis fünf Jahre, Diensthemden aus Supima-Baumwolle erweisen sich bei 40 °C-Wäsche und hängender Trocknung als besonders langlebig.

Taugt dieselbe Uniform für Tropenfahrt und Nordsee?

Die Grundgarderobe aus Uniformsakko, Uniformhose, Diensthemd und Schirmmütze funktioniert in beiden Revieren. Für die Nordsee gehören zusätzlich Uniformblousons, Troyer und Strickmützen in den Spind; für die Tropen die cremeweißen Uniformteile, das Dinnerjacket und der weiße Mützenbezug über der marineblauen Schirmmütze.

Welches Tätigkeitsabzeichen steht für welche Funktion an Bord?

Anker für das nautische Offizierskorps auf Deck, Propeller für die Maschine, Zahnrad mit Blitz für die Elektrotechnik, Merkur für Purser und Zahlmeister, Äskulap für den Schiffsarzt. Ergänzend gibt es Stern, Weltkugel sowie das Kühlhaus/Ventilator-Symbol für Personal in Kühlbereichen.

Was gehört zur Basisausstattung einer Yacht-Crew?

Für Charteryachten reicht meist eine schlanke Grundgarderobe: Diensthemd oder Poloshirt mit Schulterklappen, Uniformhose, Schirmmütze oder Elbsegler und je nach Fahrtgebiet eine Wetterjacke. Das Sakko wird nur für Gästeempfänge oder besondere Anlässe dazugenommen und lässt sich über den Webshop jederzeit ab einem Einzelstück nachbestellen.